Der Gasmarkt teilt sich seit seiner Liberalisierung in zwei Lager: Das derjenigen meist großer Unternehmen, die schon lange Jahre im Energiebereich tätig – und die, welche als junge, innovative Anbieter dazugekommen sind. Ein Erdgasvergleich stellt alle dar – und auch die teils drastischen Preisunterschiede, die sich daraus ergeben.

Nach sechs Monaten nimmt Ölpreis Einfluss auf Gas

Zwar mag der Energiekonzern noch so bekannt sein, bundesweit Haushalte versorgen und finanziell erfolgreich wirtschaften – bestehen noch Lieferverträge aus vergangenen Zeiten, so ist der Gasversorger trotz der Abkoppelung vom Ölpreis noch immer an diesen gebunden. All diejenigen, die regelmäßig Erdgas vergleichen, können erkennen, dass sich mit einem ungefähren Abstand von sechs Monaten der Gaspreis nach dem damaligen Öl-Einkaufspreis richtet. Vor allem Stadtwerke stehen daher derzeit unter Druck – um im Wettbewerb mithalten zu können, müssen sie im Erdgasvergleich gegen die teilweise günstigen Tarifangebote der Konkurrenz bestehen. Doch zugleich sind ihre eigenen Ausgaben für Erdgas im Jahr 2011 gestiegen, und so erwarten Experten nochmalige Preisanstiege für den Herbst.

Neues Modell für Businesskunden im Erdgasvergleich

Ein Erdgasvergleich zeigt jetzt ein neues Versorgungsmodell, das nicht an den Ölpreis gebunden ist und bei dem sich der Gaspreis nach der Preisnotierung der europäischen Energiemärkte richtet: Für ein Quartal im Voraus sind die Tarife so preislich festgelegt. Auf den Tarif Montana Business Flex können kein Privat-, sondern nur Gewerbekunden zurückgreifen. Als Zielgruppe sollen all diejenigen angesprochen werden, die ihr Risiko beim Erdgaspreis möglichst niedrig halten wollen – so beispielsweise Immobilienunternehmen. Es sollte also jeder regelmäßig Erdgas vergleichen – denn immer wieder finden sich neue und auch günstige Produkte.