Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil hat sich mit Gasnetzbetreibern des Bundeslandes zu einem richtungsweisenden Gespräch über die Zukunft der Erdgasversorgung unter Berücksichtigung des Ausbaus erneuerbarer Energien getroffen. Gemeinsames Ziel: Verbraucher sollen auf mehr Ökoprodukte stoßen, wenn sie Erdgas vergleichen.
Speicherschwierigkeiten bei Erneuerbaren Energien
Aufgrund der unsicheren Wetterlage in Deutschland und der derzeit noch unbefriedigenden Möglichkeit, Ökostrom zu speichern, will das südliche Bundesland nicht auf Windkraft- und Photovoltaikanlagen setzen, sondern mit neuen Gaskraftwerken die Energieversorgung sichern. Denn diese kennen keine Ruhezeiten und können den Kunden rund um die Uhr bedarfsgerecht mit Gas beliefern. Auch die Gasleitungen müssen und sollen entsprechend im Umfang angehoben werden. Wer als Verbraucher demnach in Zukunft Erdgas vergleichen wird, der sollte noch mehr Tarife zur Auswahl haben.
Erdgasvergleich jederzeit lohnend
Vor allem auch noch mehr Bio- oder Ökogaspreise. Denn nicht nur sollen die ökonomischen Rahmenbedingungen Bayerns eingehalten werden, sondern auch den politischen und damit ökologischen hinsichtlich der Neuerungen im EEG entsprochen. Möglichst viele klimafreundliche Tarife in einem Erdgasvergleich für Bayern ersichtlich zu machen, ist erklärtes Ziel des Wirtschaftsministers und der Gasnetzbetreiber. Wie die erforderlichen Investitionen im Detail aussehen und wie viele Monate bis zur Fertigstellung neuer Werke und Leitungen ins Land gehen werden, bleibt abzuwarten. Die Zeit bis dahin kann jeder nutzen und bereits heute grünes Erdgas vergleichen.
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