Um ein ganzes Fünftel wollen rund 80 Energieunternehmen in der Bundesrepublik nach einer aktuellen Studie innerhalb der kommenden beiden Monate ihre Tarife anheben - Zeit für einen Erdgasvergleich. Denn dass die Preisanstiege wirklich unumgänglich sind, mag trotz der gegenwärtigen Krisen in Japan und Libyen zumindest zu bezweifeln sein.
Preisanstieg muss nicht sein
So geht der Chef des Energiekonzern E.on beispielsweise von einer gegenteiligen Tendenz bei Erdgas aus: Aus der Debatte um Atommeiler und Ökostrom, sieht Johannes Teyssen Kohle und Gas als Sieger hervorgehen – so sei es seiner Ansicht nach möglich, Gaspreise bereits in naher Zukunft zu senken. Auch zeigen Gasanbieter wie energiehoch3, dass es machbar ist, mittels flexibler Einkaufsstrategien und aufgrund der momentanen Überproduktion an Erdgas den Kunden sogar reduzierte Gastarife anzubieten. Wie stets, stehen sich demnach auch hier zwei Seiten gegenüber: Dem Verbraucher bleibt einzig die Möglichkeit, einen Erdgasvergleich durchzuführen, um zu erkennen, von welchem Anbieter er am günstigsten beliefert werden kann.
Günstiges Gas erhalten nach Erdgasvergleich
Es ist dennoch kein Aprilscherz, dass zum ersten April, aber auch zum ersten Mai die Erdgastarife für viele Privathaushalte steigen werden. Die Begründung der Konzerne läuft sämtlich in dieselbe Richtung: Der Ölpreis schießt in die Höhe, und damit werden die Beschaffungskosten für Erdgas ebenfalls teurer und die Differenz auf den Kunden abgewälzt. Allerdings: Wer Erdgas vergleicht, erkennt, dass dies nur noch auf vereinzelte Gasversorger zutrifft. Denn seit März 2010 ist die Abkoppelung des Erdgaspreises vom Rohöl beschlossene Sache, und nur Energieunternehmen mit langfristigen Lieferverträgen haben noch nicht die Möglichkeit, flexibel und günstig Erdgas einzukaufen. Doch alle anderen schon: Insofern sollte ein Erdgasvergleich angestellt und im Zweifel das Sonderkündigungsrecht genutzt werden. Dieses steht dem Kunden zu, wenn der Gasversorger seine Preise während der Vertragslaufzeit erhöht.
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