Vor allem Kunden der swb von Preisanstieg betroffen

Und das sind so gut wie alle Einwohner der Stadt an der Nordsee, denn der Marktanteil des Unternehmens im Gassektor liegt bei über 95 Prozent. Der angekündigte Preisanstieg zum Februar des kommenden Jahres ist mit mehr als 13 Prozent gegenüber dem aktuellen Basis-Tarif enorm – so dass spätestens jetzt die Kunden des Unternehmens ihr Erdgas vergleichen und einen Wechsel zu einem günstigeren Anbieter in Erwägung ziehen sollten. Denn was ein Erdgasvergleich ebenso zutage treten lässt, ist die Tatsache, dass nicht alle Gasversorger die von der swb angeführten Netzgebühren als Ursache für eine Erhöhung ihrer Tarife ansehen.

Durch Erdgasvergleich Kosten gering halten

Zwar soll nach Aussage der Gesellschaft der klimafreundliche Gastarif ‚proNatur’ nicht vom Preisanstieg betroffen sein und die ersten fünf Monate des kommenden Jahres stabil bleiben – doch auch die Kunden, die einen Vertrag über dieses Gasprodukt abgeschlossen haben, sollten ihr Erdgas vergleichen. Denn die swb hat bereits im vergangenen Jahr eine Tarifanhebung mit der identischen Begründung belegt, und so scheint es nicht ausgeschlossen, dass bald eine weitere folgt. Bereits jetzt kann sich die swb bei gleich bleibendem Stromlieferungsumfang auf zukünftige Mehreinnahmen von rund 105 Millionen Euro freuen.